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Organisationsaufstellungen

 

Wenn Sie Aufstellarbeit kennen, werden Ihnen die Möglichkeiten der Anwendung zur Personalauswahl, Teambildung, Konfliktlösung und beruflichen Weiterentwicklung schnell klar.
Allen anderen Interessenten stehen wir gerne für Fragen zur Verfügung.
Sie verstehen diese Methode, wenn Sie sie erleben. Das Ergebnis wird Sie überzeugen.

Ein typisches Beispiel aus der Praxis:

In einem Unternehmen besteht ein Konflikt zwischen den Angestellten der verschiedenen Abteilungen. Die Art des Konfliktes deutet darauf hin, dass das Problem auf einer anderen Ebene liegt.

Es findet ein Aufstellungstermin mit dem Geschäftsführer und uns statt.
Wir stellen auf: die Konfliktparteien, den Geschäftsführer und die Abteilungsleiter.
Es zeigt sich Folgendes:
Abteilung 1 (SV*) ist verwirrt und aggressiv, da ihr klare Anweisungen fehlen. Abteilungsleiter 1 (SV*) wird schwindelig, wenn er auf seine Abteilung (SV*) blickt, er möchte sich abwenden. Abteilung 2 (SV*)  fühlt sich größer und wichtiger als die anderen Abteilungen (SV*). Den zuständigen Abteilungsleiter (SV*) freut das, denn das entspricht seiner Meinung. Abteilung 3 (SV*) fühlt sich nicht zugehörig und ist nicht interessiert. Der zuständige Abteilungsleiter (SV*) teilt diese Ansicht und findet das völlig in Ordnung, da es sich um eine Spezialistenabteilung handelt.
Auf Ebene der Abteilungen (SV*) entwickelt sich nun folgender Konflikt: Es wird sich gegenseitig Arroganz und Inkompetenz vorgeworfen. Das entspricht im Wesentlichen dem aktuellen realen Geschehen im Unternehmen.
Wir nehmen im Rahmen der Aufstellung folgende Interventionen vor: Der Leiter von Abteilung 1 (SV*) wird unterstützt, sodass er sich seiner Abteilung (SV*) zuwenden und ihr Orientierung geben kann. Abteilung 1 (SV*) entspannt sich und wird auch weniger aggressiv den anderen Abteilungen (SV*)  gegenüber. Mit dem Leiter von Abteilung 2 (SV*) wird daran gearbeitet, das er die Leistungen der anderen Abteilungen (SV*) sieht und würdigt. Als er seine Abteilung (SV*)  anweist ebenfalls die Leistung der anderen Abteilungen (SV*) zu würdigen entspannt sich der Konflikt sehr und die Abteilungen (SV*)  fangen sogar an sich füreinander wohlwollend zu interessieren. Selbst Abteilung 3 (SV*), an der bisher noch nicht intensiv gearbeitet wurde. Nachdem unter Einbeziehung des Geschäftsführers weiter an der Führungsebene (SV*) gearbeitet wurde ist der Konflikt im Rahmen der Aufstellung gelöst und die Abteilungen (SV*)  haben ein wohlwollend interessiertes Verhältnis zueinander und äußern den Wunsch sich gerne besser kennen lernen zu wollen.

* SV = wird in der Aufstellung durch einen Stellvertreter repräsentiert

Umsetzung:

Im Anschluss an die Aufstellung gibt es ein Treffen des Geschäftsführers mit den Abteilungsleitern. Es werden klare Zielvorgaben erarbeitet, wobei die Ergebnisse der Aufstellung dem Geschäftsführer als Hinweise dienen, ohne dass er diese direkt kommuniziert. Es werden wöchentliche Treffen auf Führungsebene beschlossen, um die Arbeit der jeweils anderen Abteilungen besser kennen zu lernen. Der Abteilungsleiter mit der Führungsschwäche erhält für eine gewisse Zeit unterstützende Coachings. Im Rahmen der wöchentlichen Treffen wird an der Teambildung auf Führungsebene gearbeitet. Die Abteilungsleiter werden angewiesen die Ergebnisse entsprechend in ihre Abteilungen einzusteuern. Außerdem findet ein Teamworkshop mit den Mitarbeitern aller Abteilungen (ohne Führungsebene) statt.

Ergebnisse:

Schon nach der Aufstellung ist eine gewisse Entspannung im Unternehmen zu spüren. Nach dem Treffen auf Führungsebene mit der anschließenden Einbeziehung der Abteilungen verbessert sich die Stimmung weiter. Im Rahmen des Teamworkshops können die noch bestehenden Konflikte geklärt werden, was vielfach auch als Wunsch von den Beteiligten geäußert wurde.
Von einer Verbesserung der Gesamtleistung des Unternehmens ist auszugehen, nur wurden von uns dazu keine Kennzahlen ermittelt.

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